Allgemeine Informationen für Hausbooturlauber


Was kostet ein Boot denn?

Eigentlich gar nicht so viel, wenn  man bedenkt, was man in der gleichen Woche (oder in den zwei Wochen?) alles so einspart: die Unterkunft (B&B z. B. kostet im Durchschnitt zwischen 25 und 40 Euro pro Person und Tag), die Verpflegung, die man sich selbst zusammenstellt statt teuer im Pub oder Restaurant zu bezahlen, zwischen 10 Euro und unendlich pro Person... / Wir rechnen intern übrigens bei dieser Art von Selbstverpflegung mit einem durchschnittlichen Betrag zwischen 6 und 12 Euro pro Person, ohne 'Getränke')...

Das billigte Boot dagegen (für 4 Personen) kostet in der tiefsten Nebensaison: 825 Euro pro Woche (Waveline Cruisers Waveprincess S. 37)
Aber geteilt durch z.B. 4 Personen:  206,25 Euro pro Person!

Das teuerste in der absoluten Hochsaison: 3645 Euro pro Woche (Emerald Star Royal Magnifique)
Aber geteilt durch z.B. 10 Personen:  364,50 Euro pro Person!

Alle diese Preise von allen Bootsvermitern finden Sie hier (das sind die Preis-Innenseiten unserer auch komplett erhältlichen sog. 'Boots-Broschüre'): Boots-Broschüre Innenteil 2012

Rufen Sie uns an, wenn Sie dazu Fragen haben (02841-930 111) - oder buchen Sie Ihr Traumboot doch gleich bei uns mithilfe des Formulars!

Brauche ich einen Bootsführerschein ?

Nein! Sie benötigen keinen Bootsführerschein und keine Bootserfahrung um diese Kabinenkreuzer zu steuern. Alle Bootsvermieter haben speziell ausgebildetes Personal, das Ihnen alles, was Sie wissen möchten, ausführlich beantwortet und erklärt. Die Instruktoren sind ganz für Sie da, beantworten alle Ihre Fragen und begleiten Sie auf Ihrer ersten Fahrt bevor Sie sich selbstständig auf den Weg machen. Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein, um ein Boot zu mieten.

Bekomme ich eine individuelle Einweisung ?

Ja. Sie werden vollständig in die Führung und Sicherheit des Bootes sowie die Handhabung aller Geräte an Bord eingewiesen und unternehmen eine abschließende Probefahrt. Diese wird zeigen, dass sich das Boot in einem betriebsbereiten Zustand befindet und wird Ihnen außerdem die Chance geben, sich mit den Systemen und Abläufen an Bord vertraut zu machen.

Womit und wie sind die Boote ausgestattet ?

Bordküche mit Kühlschrank, Gasherd teilweise mit Backofen und Grill, Nirostahlspüle komplett ausgestattet mit Geschirr, Töpfen, Pfanne, Besteck usw., fließend Kalt- und Warmwasser, elektrisches Licht, Heizung, Rasieranschluß (220V), Radio, mindestens eine Dusche und WC, Decken oder Schlafsäcke, Kissen und Bezüge, Handtücher, Schwimmwesten, Navigationskarten, Kapitän´s Handbuch, Fernglas, Verbandskasten, Dieselmotoren (ca. 12 km/h), Ruderbeiboot.

Außenborder

Zusätzlich können Sie bei Verfügbarkeit (rechtzeitig anmelden) auch einen brauchbaren Außenborder mieten. Das sind je nach Vermieter 2-Takt neuerdings teilweise auch 4-Takt Motoren mit 1,5 bis 5 PS. Dazu erhalten Sie in der Regel den entsprechenden Treibstoff, je nach Vermieter zwischen 5 und 12 Liter. Lassen Sie sich die Funktionsweise der Motoren zeigen bevor Sie damit in See stechen. Nichts ist ärgerlicher als einen nicht starten wollenden Motor dabei zu haben bloß weil vielleicht niemand mehr an einen kleinen Benzinhahn denkt. Vor der Einfahrt in Schleusen und vor dem Anlegen muß der Motor herunter geklappt sein. Zu leicht könnte der Propeller beschädigt werden oder an anderen Booten hässliche Kratzer hinterlassen.

Was ist ein Dinghy ?

Ein kostenloses Beiboot gehört zu jedem Mietkreuzer. Ob Sie es mitnehmen oder in der Marina zurücklassen, sollten Sie spätestens bei der Einweisung entschieden haben. Sie können in Ihrem Urlaub auch jederzeit während der Öffnungszeiten des Vermieters das Boot zurücklassen bzw mitnehmen. Achten Sie darauf, dass 2 gleichlange Ruder sowie die dazu gehörenden Halterungen vorhanden sind. Sonst wird es Ihnen wenig Freude machen. Die von einigen wenigen Vermietern als Dinghy angebotenen “Plastikschüsseln” sind zum Rudern nicht geeignet. Fragen Sie in diesem Fall nach einem richtigen Beiboot. Anfängern raten wir im Zweifel eher von einer Mitnahme ab. Regelmäßig muß die richtige Befestigung am Kabinenboot überprüft werden und in Schleusen oder beim Anlegen kann es auch mal im Wege sein. Manch ein Kapitän hat zu spät bemerkt, dass das Beiboot nicht mehr hinter dem Heck herschwimmt oder dass ein Ruder im Sturm verloren ging. Das geht dann von der hinterlegten Kaution ab. Dazu kommt, dass des Nachts bei aufkommendem Wind das Dinghy manchmal unangenehm an die Bordwand klopft. Wer auf die Möglichkeit, eine Insel ohne Anleger oder auch einmal einen nicht schiffbaren Flußlauf anzusteuern, nicht verzichten will, braucht dazu natürlich wie auch die Petrijünger sein Beiboot.

Stromversorgung

Bitte beachten sie:
Alle Geräte an Bord der Kabinenkreuzer werden mit 12 Volt aus den Bordbatterien betrieben. Es gibt eine spezielle 220-Volt Steckdose für elektrische Rasierapparate. Haarföne, Lockenstäbe etc. können an Bord nicht benutzt werden, da diese das Stromsystem des Bootes überlasten und unter Umständen schwer beschädigen würden. Die Boote sind mit 12-Volt Zigarettenanzünderbuchsen ausgestattet, über die man ohne Probleme Mobiltelefone, Laptops, Camcorder etc. mit den handelsüblichen Autoadaptern, die Sie sicher bei Ihrem Fachhändler bekommen, aufladen kann.

Wie steht es mit Treibstoff ?

Alle Kabinenkreuzer werden mit einem gefüllten Tank übergeben und werden am Ende des Urlaubs auf Ihre Kosten wieder aufgefüllt. Der Dieselverbrauch ist unterschiedlich, aber die größeren Boote können über 10 Liter pro Stunde verbrauchen. Alle Boote haben große Tanks und die meisten sind ausreichend für eine einwöchige Reise, ohne aufgetankt werden zu müssen. Zur Sicherheit sollten Sie sich während der Einführung das Tanken erklären lassen.

Geschwindigkeit - Wie schnell ist so ein Boot?

Die Boote sind mit Dieselmotoren von 27-160kw ausgerüstet. Die Geschwindigkeit bei Mietbooten ist auf ca. 12-13 km/h gedrosselt. Geschwindigkeitsbegrenzungen Es gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 5 km/h auf allen Kanälen sowie diversen Flußabschnitten. 5 km/h gelten außerdem im Bereich von Anlegern, Marinas und Schleusen sowie im 100 Meter Abstand von nicht fahrenden Booten egal ob diese am Ufer, vor Anker oder an einer Festmachboje liegen. Bitte halten Sie sich an diese Beschränkungen. Ihre Heckwelle zerstört bei schnellerer Fahrt die Uferböschung und beinträchtigt wichtige Brutgebiete einheimischer Vogelarten. Beobachten Sie rechtzeitig Ihre eigene Heckwelle bevor Sie an liegenden Booten vorbeifahren. Zu leicht könnten sich Kinder aber auch Erwachsene an vom Herd kippenden Töpfen oder überschwappendem Tee verbrühen.

Muss ich eine Schwimmweste tragen ?

Es ist keine Schande eine Schwimmweste zu tragen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind in Irland dazu gesetzlich verpflichtet. Die Vermieter halten dazu die passenden Größen bereit. Ziehen Sie diese am besten noch vor der Einweisung an und lassen Sie unpassende Größen austauschen. Auch ein geübter Schwimmer könnte sich beim Sturz von Bord verletzen oder wird im kalten Wasser schnell erlahmen. Denken Sie immer daran: Nicht in jeder Schleuse befindet sich eine gut erreichbare Leiter um aus dem Wasser zu steigen. Und auf den großen Seen ist bei Wellengang ein menschlicher Kopf schnell nicht mehr zu sehen. Die Signalfarbe der Schwimmweste kann aber sowohl von Bord als auch vom Hubschrauber schnell gesichtet werden.

Ist spezielle Kleidung nötig ?

Nein. Bedenken Sie aber bitte, dass ein Grund, weshalb Irland so grün ist und so viele Gewässer hat, die Tatsache ist, dass es ab und an regnen kann. Bringen Sie deshalb leichte wasserdichte Regenbekleidung mit. Schweres Ölzeug ist nicht notwendig!

Welche Nebenkosten erwarten mich ?

Dieselverbrauch je nach Bootsgröße und Fahrweise ca. EUR80 bis EUR130 pro Woche, Verpflegung, Auf Wunsch Außenborder für´s Beiboot, Fahrrad ca. EUR38 bis EUR50 pro Woche, freiwillige Zusatzversicherung zur Abdeckung des Eigenrisikos

Hub- und Drehbrücken

Nördlich der Rooskey- und Tarmonbarry-Schleusen gibt es am Shannon Hubbrücken, die für höhere Boote geöffnet werden müssen. Bedient werden sie von den jeweiligen Schleusenwärtern, die dafür die gleiche Gebühr wie in der Schleuse kassieren. Falls Sie nicht sicher sind, ob eine Brücke für Ihr Boot geöffnet werden muß, fragen Sie in der davorliegenden Schleuse den Schleusenwärter. Sie können auch mit Ihrem Handy anrufen, die Telefonnummern finden Sie in den Karten auf Ihrem Kabinenboot. Weil zum Öffnen der Brücken der Straßenverkehr angehalten werden muß, kann es schon mal zu Wartezeiten kommen. Das ist auch der Fall, wenn der Schleusenwärter alleine ist und zu viele Boote auf eine Schleusung warten. Dann sollten Sie falls möglich an den vorhandenen wenigen Stegen anlegen oder (mit entsprechendem Sicherheitsabstand zu anderen Cruisern) im Fahrwasser warten. Lassen Sie dabei aber bitte Raum für niedrigere Boote, die die Brücke passieren können.
Beachten Sie bitte das Vorfahrtsrecht des talwärts (stromab) fahrenden Verkehrs. Die Drehbrücke bei Portumna, am Nordende des Lough Derg, muß für alle Boote geöffnet werden. Allenfalls Ihr Dinghy würde darunter passen. Der Brückenwärter (hier ist keine Schleuse in der Nähe) öffnet mehrmals täglich zu festgelegten Zeiten. Die genauen Termine finden Sie in Ihrem Kartenmaterial. Die Gebühr von 1,50 Euro wird nur von Booten, die ober- oder unterhalb der Brücke anlegen, kassiert. Die Fußgängerbrücke im Lough Allen Kanal bedient der Schleusenwärter von Battlebridge. Sie ist in der Regel immer offen. Gebühr ist keine zu entrichten.

Weitere Fragen

Hier beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Bootsurlaub, Ihr Charterunternehmen beantwortet gerne alle Ihre weiteren Fragen und bietet Auskunft zu allen Aspekten Ihres Urlaubs. Zögern Sie nicht, das erfahrene Personal um Hilfe zu bitten und nach Informationen zu fragen.


Bin ich vollständig versichert?
Ja, für das Boot und Personen (abzüglich Selbstbeteiligungskaution).

Womit ist das Boot ausgestattet?
Sie werden an Bord alles vorfinden, was man auf einem Boot benötigt, einschließlich Bettzeug, Geschirr, Besteck und Kochutensilien, Handtücher, Seife und Toilettenpapier, ein voller Dieseltank, eine Gasflasche, Beiboot, Schwimmwesten für alle Passagiere, Kapitänshandbuch, Navigationskarten, Lesematerial und Ratgeber für Touristen.

Um welche Uhrzeit kann ich mein Boot übernehmen?
Ihr Boot steht Ihnen ab 16 Uhr zur Verfügung. Für eine frühere Übernahme setzen Sie sich bitte mit Ihrem Vercharterer in Verbindung.

Um welche Uhrzeit muss ich das Boot zurückgeben?
Boote müssen jeweils bis 9 Uhr morgens übergeben werden. Wie steht es mit Transfer vom Flughafen?
Die Abholung von Gruppen von allen größeren Flughäfen wird arrangiert. Individuelle Abholungen sind auf Anfrage möglich.

Kann ich mein Haustier mitbringen?
Die meisten Bootsunternehmen gestatten stubenreine Haustiere, deren Besitzer in Großbritannien oder Irland wohnhaft sind, es ist jedoch ratsam, dies vorher zu überprüfen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Bootsverleih.

Welche Extras sind erhältlich?
Außenbordmotoren, Fahrräder, Fernseher, Angelzeug, usw. können in den Jachthäfen gemietet werden.

Können Lebensmittel im voraus bestellt werden?
Ja. Fragen sie vorher einfach nach einem Bestellformular.

Wo kann ich über Nacht anhalten?
Die Städte und Dörfer entlang der Wasserwege haben Häfen und Liegeplätze, die fast alle kostenlos sind.

Wie steht es mit Elektrizität?

Alle Geräte an Bord werden mit 12 Volt aus den Bordbatterien betrieben. Es gibt eine spezielle 240-Volt Steckdose für elektrische Rasierapparate, diese sind jedoch die einzigen gestatteten Geräte mit Netzspannung. Föne, Lockenstäbe und elektrische Bügeleisen würden die Stromsysteme an Bord beschädigen und könnten unter Umständen Feuer verursachen. Der ganze elektrische Strom kommt aus Batterien und der Motor muss jeden Tag für drei Stunden in Betrieb sein, um sie wieder aufzuladen.

Wo kann ich mein Auto parken?
In allen Jachthäfen können Autos gratis draußen geparkt werden (auf eigene Gefahr des Besitzers).

Wie kann man kochen?
Eine 10 Kg-Gasflasche wird gratis zur Verfügung gestellt.

Gibt es beim Bootfahren Beschränkungen?
Alle Beschränkungen sind in Ihrer Navigationskarte aufgeführt. Nach Einbruch der Dunkelheit ist das Fahren streng untersagt und es ist nicht erlaubt, auf Seen über Nacht zu ankern.

Gibt es Geschwindigkeitsbeschränkungen?
Ja. Diese reichen von 5 km/h auf Kanälen bis zu höheren Geschwindigkeiten auf offenen Gewässern, wie auf den Navigationskarten Ihres jeweiligen Gebietes ausgewiesen. Geschwindigkeitsbeschränkungen müssen eingehalten werden.

Welche Einrichtungen kann ich erwarten?
Spültoilette, Heizung, Kühlschrank, heißes und kaltes Wasser, mindestens eine Dusche, Herd.