Hier finden Sie interessante oder auch ungewöhnliche Beiträge (welche meist in unserem irland journal erschienen sind) die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:
- erst einmal etwas über uns. Sehr heiter beschrieben - und die persönliche Geschichte beginnt sowohl 1983 als auch fünf Jahre später, erzählt von Hilde Haaker, die bei uns lange gearbeitet hat. Und ihrer Bewerbung damals kein Bild von sich beigefügte, sondern von ihrem Hund Svenja.
- über Butter, Speck und Zucker für die hungernde deutsche Bevölkerung in den ersten Nachkriegsjahren. Diese Lebensmittelspenden kamen 1946-1949 - aus Irland. Das hat uns im Jahre 1997 Harald Münzner in seinem irland journal-Beitrag „Irische Liebesgaben“ herausgefunden. Erstaunlich, wie vergessen und wenig erforscht unsere gemeinsamen deutsch-irischen Beziehungen in großen Teilen noch immer sind.
- Auf der anderen Seite erinnert sich Helga Mullins an ihre schwierigen Zeiten der „Operation Shamrock“, „vom deutschen Kriegskind zur irischen Farmersfrau“. Denn als sie 1946 zum ersten Mal nach Irland kam, kam sie wegen des Essens, als zuhause, in Deutschland, Hunger herrschte. „Mehr als satt essen“, übertitelte Regine Reinhard damals ihren Beitrag.
- Deutsche Bomben auf Dublin, das war vor dieser Zeit und hängt ja mit diesen Geschichten zusammen. Wie es dazu kam, erklärt uns Manfred Fischer im neuen und letzten irland journal dieses Jahres. Wir haben seinen Beitrag besonders für irland journal AbonenntInnen hier nochmals hier dazu gestellt, obwohl er auf der unserer Webseite frei zugänglich ist. Weil uns ein Mißgeschick passierte, das uns lange nicht mehr untergekommen ist. Im Seitenverteilungsplan (von immerhin 144 Seiten) hatten wir nicht bemerkt, daß wir die Seite 46 doppelt „vergeben“ hatten. Erst der Druckerei fiel es auf – und wir hatten keine andere Wahl, als die Angaben von dort knapp auf der dann letzten Beitragsseite 45 knapp zusammenzufassen. Irland journal-LeserInnen lesen den vollständigen Beitrag somit nur hier (oder auf www.irland-journal.de).
- Und wenn es noch eines Beweises bedürfte, daß wir Deutschen in unserer Geschichte oft „gründlich“ waren: im April und Mai 1941 starben beim „Blitz von Belfast“ über 1.100 Menschen und wurden über 56.000 (53% der Wohngebiete) zerstört – durch deutsche Bomben.
- Nicht alle haben es mitgekriegt: Wir in Moers sind mehrheitlich der Meinung, daß die neuen Männer an der Spitze Irlands wirklich gute Personen sind: Enda Kenny als taoiseach, Michael D. Higgins als neuer und neunter Staatspräsident. Seine starke Antrittsrede ist im (englisch- und teils irischsprachigen) Orginal) im neuen irland journal abgedruckt.
Unser irland journal-Leser Fergus O'Neill hat sich, unserem dortigen Aufruf folgend, als einziger die Mühe gemacht, sie für uns und Euch ins Deutsche zu übertragen. Herzlichen Dank an ihn! Es ist so etwas wie eine Welt-Uraufführung – exklusiv für Euch!
Enda Kenny hielt übrigens eine Fernseheansprache an sein Volk – einen Tag bevor der von der Regierung ins Parlament eingebrachte Haushaltsplan öffentlich wurde. Die Art, den Bürgern politische Zusammenhänge v o r h e r zu erklären, ist so ungewöhnlich wie es seine Rede des Jahres war: THIS IS A REPUBLIC – NOT THE VATICAN.
Seit dieser Zeit sind die Beziehungen Irlands zum Vatikan auf einem Nullpunkt.
Das andere: unser Rainbow Projekt für 2012 und folgende Jahre. Noch stehen nicht alle Details. Aber es gibt sowohl Ermäßigungen im Lande als auch - viel, viel wichtiger - Tips und Hinweise auf Dinge, grüne und andere gute Projekte in Irland, die wir keinem anderen verraten werden als denen, die bei uns Rainbow „kaufen oder buchen“. Vorzugsweise im Norden Irlands, aber auch anderswo. Laßt Euch überraschen. Alles dazu wird sich in einer Broschüre befinden (und dann auch in einer geschlossen Nutzergruppe auf den Gaeltacht-Rainbow-Unterseiten im Internet), von der wir hoffen, daß sie Ende Januar / Anfang Februar unter die Leute gebracht werden kann. Übrigens suchen wir noch immer und gerne weitere Unterstützer/Mit-„Investoren“!
Mehr zu diesem Thema finden Sie hier: Rainbow Projekt 2012
Alle die hier vorgestellten Artikel können Sie auch als ein großes PDF (mit kleinen Extras) herunterladen: Alle in einem