Newsletter 22.12.2011


Hallo Liebe Irlandfreunde

Weihnachts-Rundbrief 2011  Fast Weihnachten! Moers, den 22.12.2011

Lieber Irlandfreund,
liebe gute Bekannte von Gaeltacht Irland Reisen oder vom irland journal oder vom Irish Shop!


Dieser Weihnachtsbrief an Euch besteht aus zwei Teilen:
1) Heiter bis besinnlich / „schwerer Stoff“ und
2) unserem normalen Infoteil (war nicht so geplant, ist aber halt sehr aktuell)


Zu viel? Zu lange? Ihr entscheidet ja selbst, wie weit ihr uns lest (Wir bei Gaeltacht diskutieren das auch intern kontrovers).
Aber vielleicht gebt Ihr uns auch eine winzige Rückmeldung dazu – das wär toll.
Ausdrucken, in Ruhe zuhause Lesen – all das ist ja schön.
Aber Ihr könnt natürlich auch auf
„Antworten“ drücken und uns dann an den Anfang der Betreffzeile eine Schulnote geben – „für Euer Gesamturteil zu diesem Newsletter“.
Das kostet Euch nur ein paar Sekunden mehr (nach dem Reinschauen), bringt uns aber weiter.
Wer uns mehr sagen will, kann das auch sehr  gerne tun. Dann aber bitte das
Stichwort „mehr“ zusätzlich  in die Betreffzeile rein! Sonst sehen wir das nicht – und das wäre doch schade..
Danke dafür!

ERSTER TEIL
Ich weiß auch nicht genau, wie ich zu genau dieser folgenden Auswahl an Texten für Euch, für Sie gekommen bin.
War es die wirklich nicht leichte Situation, in der sich Irland heute befindet? Hat mich der (aktuelle irland journal-)Beitrag über die „deutschen Bomben auf Dublin“ an unsere und die irischen (Nach-)Kriegsjahre erinnert?
Auf der Suche nach einer neuen, eher besinnlichen Weihnachtsgeschichte war ich irgendwie nicht weitergekommen…


Sie und Ihr lest heute (im ersten Teil unseres Weihnachts-Rundbriefes):

  • Erst einmal etwas über uns. Sehr heiter beschrieben -  und die persönliche Geschichte beginnt sowohl 1983 als auch fünf Jahre später, erzählt von Hilde Haaker, die bei uns lange gearbeitet hat und ihrer Bewerbung damals kein Bild von sich beigefügte, sondern von ihrem Hund Svenja.
  • über Butter, Speck und Zucker für die hungernde deutsche Bevölkerung in den ersten Nachkriegsjahren. Diese Lebensmittelspenden kamen 1946-1949 -  aus Irland. Das hat uns im Jahre 1997 Harald Münzner in seinem irland journal-Beitrag „Irische Liebesgaben“ herausgefunden. Erstaunlich, wie vergessen und wenig erforscht unsere gemeinsamen deutsch-irischen Beziehungen in Teilen noch immer sind.
  • Auf der anderen Seite erinnert sich Helga Mullins an ihre schwierigen Zeiten der „Operation Shamrock“, „vom deutschen Kriegskind zur irischen Farmersfrau“.
    Denn als sie 1946 zum ersten Mal nach Irland kam, kam sie wegen des Essens, als zuhause, in Deutschland, Hunger herrschte. „Mehr als satt essen“, übertitelte Regine Reinhard damals ihren Beitrag.
  • Deutsche Bomben auf Dublin, das war vor dieser Zeit und hängt ja mit diesen Geschichten zusammen. Wie es dazu kam, erklärt uns Manfred Fischer im neuen und letzten irland journal dieses Jahres. Wir haben seinen Beitrag besonders für irland journal AbonenntInnen hier nochmals hier dazu gestellt, obwohl er auf der unserer Webseite frei zugänglich ist. Weil uns ein Mißgeschick passierte, das uns lange nicht mehr untergekommen ist. Im Seitenverteilungsplan (von immerhin 144 Seiten) hatten wir nicht bemerkt, daß wir die Seite 46 doppelt „vergeben“ hatten. Erst der Druckerei fiel es auf – und wir  hatten keine andere Wahl, als die Angaben von dort auf der dann letzten Beitragsseite 45 knapp zusammenzufassen.
  • Und wenn es noch eines Beweises bedürfte, daß wir Deutschen in unserer Geschichte oft „gründlich“ waren: im April und Mai 1941 starben beim „Blitz von Belfast“ über 1.100 Menschen und wurden über 56.000 (53% der Wohngebiete) zerstört – durch deutsche Bomben.
  • Nicht alle haben es mitgekriegt: Wir in Moers sind mehrheitlich der Meinung, daß die neuen Männer an der Spitze Irlands wirklich beste „Volksvertreter“ sind: Enda Kenny als Taoiseach, Michael D. Higgins als neuer und neunter Staatspräsident. Seine starke Antrittsrede vom 11. November 2011 ist im (englisch- und teils irischsprachigen) Original im neuen irland journal abgedruckt.
    Unser irland journal-Leser Fergus O'Neill (Schorndorf) hat sich, unserem dortigen Aufruf folgend, als einziger die Mühe gemacht, diese 
    Rede für uns und Euch ins Deutsche zu übertragen. Herzlichen Dank an ihn! Es ist so etwas wie eine Welt-Uraufführung – exklusiv für Euch!
    Enda Kenny hielt übrigens am 04.12.11 eine Fernsehansprache an sein Volk – einen Tag bevor der von der Regierung ins Parlament eingebrachte Haushaltsplan damit dann öffentlich wurde. Die Art, den Bürgern politische Zusammenhänge vorher zu erklären, ist so ungewöhnlich wie es seine Rede im Juli des Jahres war: THIS IS A REPUBLIC – NOT THE VATICAN.
    Seit dieser Zeit sind die Beziehungen Irlands zum Vatikan auf einem Nullpunkt.
    Ihr verzeiht uns sicher, daß wir ans Ende dieses PDFs noch magere 4-6 Seiten über Neues aus dem Reisebüro Gaeltacht Irland Reisen drangehängt haben. Weil wir Euch damit vornehm wie dezent daran erinnern möchten:
    All das, was wir „nebenher“ an Projekten und Aktionen tun, können wir uns nur so lange leisten, wie Ihr und neue Freunde all unsere vielfältigen Buchungs- und Reservierungsmöglichkeiten auch immer wieder wahrnehmen. Nur damit (und mit dem irland journal und dem Irish Shop) verdienen wir das Geld, das wir für Euch und alle neuen Freunde dann gerne auch wieder  ausgeben… Für so schöne Dinge wie beispielsweise heute.
Drucken Sie sich diese Seiten aus, vielleicht haben Sie in diesen Tagen ein bißchen mehr Zeit, um in Ruhe, um darin zu lesen.
Oder sollen wir Ihnen und Dir diese (zugegeben: sehr vielen) Seiten als fotokopierte Broschüre (dann aber nur in schwarz/weiß) per Post zuschicken? Auch das machen wir, selbst wenn unsere Finanzministerin / Steuerberaterin uns ob der Kosten dabei ziemlich entgeistert zuschaut).
Siehe dazu weiter unten/hinten – da listen wir noch ein paar mehr Materialien für Euch auf…

Wie aber geht es weiter? Sie/Du – und wir?
Gut, es mag sein, daß Sie in den letzten Jahren ein paar Male in Irland waren (hoffentlich bei uns gebucht?) und dabei rein gar nichts anderes im Sinn hatten als gute Musik oder einen schönen Kabinenkreuzer. Daß Sie das Land einfach nur mögen und schön finden, mehr aber nicht. Das ist ja gut und ist auch erlaubt.

Oder gehören Sie zu den Menschen, die solche Texte (wie oben) und die in ihnen geschilderten Zusammenhänge als ebenso wichtig wie spannend finden? Aufgeschlossen für die „story hinter der story?“ Interessiert an negativen Trends genauso wie an positiven und schönen Entwicklungen in Irland?  

Dann haben wir noch ein besonderes Geschenk für Euch, solange unser dafür vorgesehene Vorrat reicht:
Fünfhundert (500) irland journale 4.11 – also von der vor wenigen Tagen erschienenen aktuellen Ausgabe – haben wir für Euch extra gedruckt und beiseite gelegt. Für Euch Irland-Fans, die Ihr schon immer etwas mehr hinter die Kulissen blicken wolltet! Kostenlos: endlich einmal das irland journal genauer kennen lernen….
Oder – gleich zu einem der fairen
Selbst-Einstufer-Preise abonnieren? Mit einer tollen Werbeprämie dazu?

Das ist das eine.

Das andere: unser Rainbow Projekt für 2012 und folgende Jahre. Noch stehen nicht alle Details. Aber es gibt sowohl Ermäßigungen im Lande als auch - viel, viel wichtiger -  Tips und Hinweise auf Dinge, grüne und andere gute Projekte in Irland, die wir keinem anderen verraten werden als denen, die bei uns Rainbow „kaufen oder buchen“. Vorzugsweise im Norden Irlands, aber auch anderswo. Laßt Euch überraschen. Alles dazu wird sich in einer Broschüre befinden (und dann auch in einer geschlossen Nutzergruppe auf den Gaeltacht-Rainbow-Unterseiten im Internet), von der wir hoffen, daß sie Ende Januar / Anfang Februar unter die Leute gebracht werden kann. Übrigens suchen wir noch immer und gerne weitere Unterstützer/Mit-„Investoren“!

ZWEITER TEIL

Und jetzt wird’s weniger „weihnachtlich“: hier kommen eher noch klassische, aber neue Reiseinfos für Euren Irlandurlaub 2012 – wenn er denn bei Euch in 2012 ansteht:

Jetzt sind bei uns fertig geworden (und stehen zum Download bereit): Oder benötigen Sie noch unsere beiden besonderen Fährbroschüren?:Daß Sie Ihren Hund seit einiger Zeit schon (2001) nach Irland mitnehmen können, wissen Sie sicher. Daß es jetzt, nach dem Auslaufen einer EU-Übergangsregelung, letztlich genauso einfach ist wie, wenn Sie nach Frankreich oder nach Holland fahren – das wissen Sie auch? Die neuen Bestimmungen finden Sie hier: Mit Hund & Katz ins InselreichSie sind zufrieden, weil Sie sich jetzt diese Broschüren haben ansehen oder downloaden können? Schön.
Sie hätten dies oder jenes lieber als „Druckstück“?

Wenn Ihnen unsere Downloadmöglichkeiten also nicht reichen („Was man schwarz auf weiß besitzt..“),  dann tragen Sie ins Kontaktformular doch einfach schnell genau die entsprechenden Stichworte ein (z.B. Ferienhäuser, nur Republik oder  „ein irland journal bitte“)  - und ab an uns zurück.

Wir versuchen das, was gewünscht wird, auch zwischen den Jahren an Sie und Euch herauszuschicken.
Gerne können Sie uns natürlich jederzeit auch anrufen: 02841-930 111. Von 9 bis 19 Uhr an Werktagen, und auch am Heiligabend noch bis 13 Uhr.
Nur in der Woche drauf wäre diese Telefon-Kernzeit „besser“: 11-17 Uhr – weil wir da nur mit einem Teil unseres Team arbeiten.
Bleiben Sie uns gewogen! Hören wir wieder von Ihnen?
Das wäre schön!


Wir wünschen Ihnen und Euch eine gute Weihnachtszeit und ein gutes, besseres neues Jahr!

Mit herzlichen Grüßen aus Moers,
Ihr/Euer Team von
Gaeltacht Irland Reisen
(und auch vom irland journal und vom Irish-Shop.de)
Ein oder zweimal ein PS?(„Was ich sonst zu sagen hätte..“)
Aber sicher doch: siehe unten…(Sie entscheiden ohnehin immer selbst, wie weit sie uns lesen möchten)


*****************************************************
Auch dieses Mal federführend verantwortlich:
Gaeltacht Irland Reisen aus Moers und das Magazin irland journal sowie der Irish Shop.
Sie erreichen uns unter: Telefon: 02841-930 111 (Mo-Fr.: 9-19 Uhr; Sa: 9-13 Uhr).
... und natürlich per E-Mail: kontakt@gaeltacht.de
Oder per Post: Schwarzer Weg 25, 47447 Moers
(HR Kleve: A 2081 – Umsatz-ID: DE 120 302 102)

Sie möchten unseren Newsletter nicht mehr erhalten? Bitte senden Sie uns einfach diese E-Mail zurück (Antwortbutton) und schreiben Sie  in die Betreffzeile bitte ein „NEIN“. Danke!
GANZ WICHTIG: Bitte teilen Sie uns mit, an welche Emailadresse Sie den Newsletter bekommen!
Also, hier jetzt unsere diversen Postscripti – hätten Sie es anders erwartet?:

1) Unsere letzten beiden Newsletter haben Sie erhalten, gar gelesen? Wenn nein, hier sind sie:
- Shop-Newsletter
- Dezember-Newsletter
- Und hier sind alle aus dem Jahr 2011


2) Und wenn Sie an Weihnachten ganz viel Zeit haben sollten, dann  machen Sie doch an unserer vielbeachteten großen Aktion mit „1000 Tickets fürs Folk“: Sie können tolle „Konzerttickets für zwei“ gewinnen. Nächste Deadline: 15.1. 
Alle Termine, für die man „Konzerttickets für zwei“ gewinnen kann, auf einen Blick

3) „Grünes“ Irland? Hier haben wir einen ziemlich neuen Menüpunkt gestartet…


4) Mit Eurer Hilfe / auch dank Eures Interesses hat unsere Webseite 1.815,886 Klicks gezählt, in etwas mehr als einem Jahr. Das ist viel. Hier könnt Ihr selbst tagesaktuell nachsehen…

Das „Allerletzte“ – jetzt verrate ich Ihnen auch noch, wo Gaeltacht (ursprünglich) auch politisch herkommt. Sie erkennen es sofort, wenn ich hier aus meinem Verlegervorwort im Musikmagazin Folker (Ausgabe 1.12) zitiere:

Liebe Freunde und Freundinnen von Folk, Lied und Weltmusik!
„Tot sind eure Lieder, eure alten Lieder“,
sang er einst zu uns. Jetzt ist Väterchen Franz selbst tot. Ein schwarzer November für Liedersänger. Denn mit ihm starb, nur eine Woche später, der freundlich-böse Georg Kreisler in einem Wiener Krankenhaus. Zwei Tage nach ihm verabschiedete sich Ludwig Hirsch gar selbst in den Tod. Sehr, sehr schade. Denn ich komme nicht um das Geständnis herum, daß speziell Franz-Josef Degenhard einer meiner vielen Sanges-Vorbilder war, neben vielen anderen, die (es ist an anderer Stelle erwähnt) in diesem Jahr allesamt Jubiläumsgeburtstage feiern (Mey, Wader...). In einem bestimmten (Verleger-)Alter muß man sich an den Gedanken solcher Abschiede wohl doch immer erst noch gewöhnen… 

Nachtrag: Auch im November starb Richard Douthwaite, Westport, Co-Autor von „Jenseits der Globalisierung“ (Link zu Grünes Irland). In diesen Tagen jetzt auch der „Friedensstifter“, Sozialphilosoph und Psychoanalytiker Eberhard Richter. Und Václav Havel. Leute, die uns (und mir) fehlen werden…

Wo wir gerade bei „Politik sind“: Lesen Sie doch einmal hier, aus der ZEIT Nr. 22 vom 5.9.2009: Wir könnten auch anders. ******

Sollten Sie uns tatsächlich bis hierhin gefolgt sein? Danke!
Natürlich geben wir zu: viel Stoff.
Zuviel? In unserem irland journal wären es „nur“ drei Seiten…(keine 15.000 Anschläge).
Werden Sie aktiv und sagen Sie uns Ihre Meinung. Ungeschminkt.
So haben wir es ganz zu Beginn geschrieben:


Dieser Weihnachtsbrief an Euch bestand aus zwei Teilen:
1) Heiter bis besinnlich bis „schwerer Stoff“ und
2) unserem normalen Infoteil


Zu viel? Zu lange? Ihr entscheidet ja selbst, wie weit ihr uns lest (Wir bei Gaeltacht diskutieren das intern kontrovers).
Aber vielleicht gebt Ihr uns auch eine winzige Rückmeldung dazu – das wär toll.
Ausdrucken, in Ruhe zuhause Lesen – all das ist ja schön.
Aber Ihr könnt natürlich auch auf
„Antworten“ drücken und uns dann an den Anfang der Betreffzeile eine Schulnote geben – „für Euer Gesamturteil zu diesem Newsletter“. Das kostet Euch nur ein paar Sekunden mehr (nach dem Reinschauen), bringt uns aber weiter.
Wer uns mehr sagen will, kann das auch sehr  gerne tun. Dann aber bitte das
Stichwort „mehr“ zusätzlich  in die Betreffzeile rein! Sonst sehen wir das nicht – und das wäre schade..
Danke dafür!
Und nochmals fröhliche Weinachten und ein gutes, vielleicht besseres Jahr!
Gaeltacht Irland Reisen